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Heilerziehungspfleger/in

Ausbildungsziel:  

Staatlicher Berufsabschluss nach Landesrecht der beruflichen Weiterbildung

Berufsbeschreibung:  

Heilerziehungspflegerinnen/-pfleger arbeiten als Fachkräfte in einem komplexen pädagogisch-pflegerischen Tätigkeitsfeld der Behindertenhilfe. Zielorientiert und eigenverantwortlich begleiten sie die Erziehungs-, Pflege-, Förderungs- und Bildungsprozesse der Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen mit Behinderungen unter Berücksichtigung ihrer Individualität. Zur Behindertenhilfe gehört auch das Betreuen dieser Menschen bei speziellen Erkrankungen und im Krisenfall. Die Heilerziehungspfleger/innen entwickeln Handlungskonzeptionen zur Anregung der Motorik, zu sprachlichen, geistigen, kreativen und musisch-rhythmischen Aktivitäten. Sie helfen Menschen mit Behinderungen bei der Bewältigung alltäglicher Verrichtungen und Aufgaben. Ihnen obliegt, die Gleichstellung und Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft zu unterstützen. Deshalb gehört der Kontakt zu Ämtern und Behörden, Bildungs-, Betreuungs- und Rehabilitationseinrichtungen zum Berufsfeld.  

Aufnahmevoraussetzungen: 

1.      Fachoberschulreife und

- eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder

- eine abgeschlossene nichteinschlägige Berufsausbildung und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit       oder

2.      Fachhochschul- oder Allgemeine Hochschulreife und eine für die Fachrichtung förderliche Tätigkeit.  

Organisation:  

3 jährige vollzeitschulische Ausbildung mit integrierten Praxisphasen und

3 jährige berufsbegleitende Ausbildung in Teilzeit mit zwei Unterrichtstagen in der Woche  

Bewerbungsunterlagen: 

-  Bewerbungsschreiben

-  Tabellarischer Lebenslauf

-  2 Lichtbilder

- Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch eine ärztliche Bescheinigung  

‑ Zeugnis mit Bestätigung des geforderten Schulabschlusses (beglaubigte Kopie)

- Abschlusszeugnis der Berufsausbildung (beglaubigte Kopie) bzw.

- Nachweis einer für die Fachrichtung förderlichen Tätigkeit (bei Vollzeitausbildung) bzw. 

- Bestätigung des Arbeitgebers über die gegenwärtige berufliche Tätigkeit (für berufsbegleitende Ausbildung)

Probehalbjahr  

Schüler/innen, die den Anforderungen der Fachschulausbildung nicht gerecht werden, müssen den Bildungsgang nach Ablauf des Probehalbjahres verlassen. Sie können diese Ausbildung einmal wiederholen. über das Bestehen der Probezeit entscheidet die Klassenkonferenz vor Ablauf des ersten Schulhalbjahres

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