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Interprofessionelle Zusammenarbeit im Peer Teaching 3. Aj OTA/ ATA 2017 und 4. Aj Zahntechniker ZT 16-1

Am 20.12.19 waren die Azubi der ZT 16 vom OSZ Johanna Just zu Gast in der Ernst von Bergman Gesundheitsakademie. Ziel des Projekttages war es, Verständnis für die Tätigkeiten einer anderen Berufsgruppe zu gewinnen.

Die Azubis des 3. Ausbildungsjahres OTA/ ATA 2017 sind in der Praxis die Berufsgruppe, die Experten sind in operativen und anästhesiologischen Prozessen (u.a.) in der Mund-Kiefer- Gesichtschirurgie (MKG). Sie haben Handlungskompetenz zum Umgang, zur Herstellung und Aufrechterhaltung von sterilen Arbeitsplätzen, Materialien und Medikationen. Diese Kompetenzen sind bei den Azubis der Zahntechnik bisher wenig ausgeprägt. Verstehendes Handeln ist entscheidend, um den Gesamtprozess in der MKG zu verstehen, die Arbeitsmaterialien und deren Verwendung korrekt zu gestalten und unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgreich zu handeln.  Schnittstelle sind die nach Abschluss der jeweiligen OP angefertigten Abformungen, welche der Zahntechnik als Arbeitsgrundlage dient. Die Zahntechniker Azubi können ihr Wissen über die Herstellung von temporärem prothetischem Ersatz, Kieferorthopädischen Geräten, sowie Implantatprothetik interprofessionell weitergeben. Die Bedeutung einer korrekten Arbeitsgrundlage wird den OTA/ ATA-Azubi somit verständlich.

Die Azubi aller Berufsgruppen erarbeiteten sich in Gruppen anhand eines gemeinsamen Fallbeispieles „Implantattherapie nach Frontzahntrauma“ ihre Themen. Wert wurde besonders auf eine anschauliche Präsentation „für Auge & Hand“ gelegt. Dementsprechend nutzen die Azubi in den Präsentationen kleine Filme, Handwerkszeug, Werkstoffe und einen Patienten-Dummy um die Inhalte „sichtbar & begreifbar“ zu machen.

In der abschließenden Feedback-Runde wurde der Tag von den Anwesenden als gelungen und lehrreich bewertet. Die OTA/ATA – Azubis waren erstaunt wie viele Arbeitsschritte in den Händen der Zahntechniker/-innen liegen und um welche Präzisionsarbeit es sich hierbei handelt. Die ZT-Azubi der ZT 16 empfehlen für zukünftige Projekte eine andere Terminwahl, da die Projekt-Präsentation am Tag nach der abschließenden Gesellen-Theorieprüfung stattfand.

(Urheber/Projektleitung: K. Merkle, B. Kurtze)

Besuch im MeMu und beim Weihnachtsmann

Die ZT 19-2 verbrachte einen weihnachtlichen Jahresausklang am 20.12.2019 auf dem Alexanderplatz. Die erste Hürde im MEnschenMUseum wurde mit Bravour gemeistert. In heterogenen Duos durchforschten die Azubis mit ihren jeweiligen Quizfragen die Ausstellung und präsentierten ihre Ergebnisse im Anschluss dem Plenum. Selbst die Zusatzaufgaben "Just for fun" wurden mit Ergeiz und Spaß bearbeitet. Gut gelaunt, verspeisten wir einen Mittagssnack und begaben uns dann zum  Weihnachtsmarkt, wo wir sogar auf den Weihnachtsmann trafen. Wir verbrachten einen schönen gemeinsamen Tag, andem auch andere Seiten des Gegenübers entdeckt wurden.

Die Zahntechniker vom OSZ Johanna Just rocken den Azubi-Kongress in FFM am 15.11.2019

Nach einem revolutionären Inhouse-Kommunikationstraining mit Ralf Suckert, war die Klasse ZT 17-1 von der Teilnahme am Azubi-Kongress überzeugt. Nun hieß es, noch weitere Interessenten zu motivieren, die Strapazen der langen Reise auf sich zu nehmen. Lange Rede, kurzer Sinn: 26 Azubis ergaben den Zugewinn. Der kostenfreie Bustransfer war gesichert, denn dieses Spektakel wollten sich Azubis aus dem ersten bis vierten Lehrjahr nicht entgehen lassen. Viele Labore waren zudem so großzügig, die Teilnahmekosten zu übernehmen. Ein Dankeschön an alle an dieser Stelle.

Die Zeit verging schnell und so stand die Abfahrt am 15.11.2019 kurz bevor. Die Aufregung stieg, aber unser bunter Haufen war pünktlich zu 02:10 Uhr am OSZ zur Abfahrt bereit und wir hatten noch Luft Einzelpersonen am Hauptbahnhof in Potsdam einzusammeln. Alles lief problemlos und mit dem Busfahrerteam vom „Zugvogel“ fühlten wir uns sicher. Auch hier nochmal ein Dankeschön an das Busfahrerteam.

In Frankfurt angekommen hatten wir sogar noch Zeit zu einem Frühstück einzukehren und uns vor den Vorträgen die Dentalausstellung anzuschauen. Ja, man konnte dort so einiges abstauben. Unter anderem eine vollgepackte Tasche mit vielen zahntechnischen Utensilien.

Von 10:30 Uhr bis 15:30 Uhr erfuhren wir die geballte Ladung an Informationen rund um die computergestützte Implantologie, Aufwachs-, Schichttechnik und Totalprothetik. Der riesige Kinosaal, gefüllt mit Azubi aus ganz Deutschland von Nord nach Süd und Ost bis West, folgte aufmerksam den Akteuren.

Es folgen Statements von Teilnehmern…

  1. Lehrjahr: Die Vorträge waren sehr gut verständlich und haben einem immer wieder gepackt. Zudem halfen die vielen Bilder das Gesagte zu verstehen. Die Tipps der Profis werden wir uns zu Herzen nehmen und das Essensangebot hat uns positiv überrascht.
  2. Lehrjahr: Mit 11 Leuten vertreten, waren auch wir vor allem von der Präsentation Jochen Peters begeistert. Auch die anderen Vorträge waren sehr interessant.
  3. Lehrjahr: Trotz der langen Busfahrt sind wir mit Feuer und Flamme zum Azubi-Kongress gestartet und wir wurden nicht enttäuscht. Diese Schulfahrt war für uns eine erkenntnisreiche und motivierende Abwechslung.
  4. Lehrjahr: Die Vorträge waren sehr interessant. Besonders informativ war die sprachgeführte Totalprothetik und Jochen Peters war die Krönung zum Schluss. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn der Fahrtweg lang war, aber dennoch angenehm.

Vielleicht treten wir wieder die weite Reise an, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Mit der ZT 16 auf Geschichtskurs

Zum Ausklang des dritten Lehrjahres exkursierten die Zahntechniker zur Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam. Der Zeitzeuge Herr Biber führte uns durch den "Stasi-Knast" und berichtete über seine Zeit der Inhaftierung. Wir waren alle zu tiefst beeindruckt und er riss uns mit in die Ereignisse zur damaligen Zeit. Unser Dank gebührt insbesondere Frau Kluschke für die Organisation und Herrn Biber für das eindrucksvolle Zeitzeugengespräch.

Um das Erlebte zu verdauen, kam uns ein Spaziergang zum Restaurant "Peter Pane" gerade recht, wo wir es uns gemütlich schmecken ließen und einen entspannten Ausklang mit Überreichung der Zeugnisse nebst Verabschiedung unserer Sommerprüflinge fanden.

Zahntechniker fahren defensiv

Im März 2019 nahmen die Klassen ZT 17-1 und ZT 17-2 am Fahrsicherheitstraining über die BG ETEM in Linowsee teil.

Auch dieses Jahr war es wieder ein Highlight zur Abwechslung des Schulalltages, wobei auch hier viel Theorie nicht nur Rund um den Straßenverkehr vermittelt wurde. Die ZT17-2 kam zudem in den Genuss an einer Nachtwanderung mit einem Ranger teilzunehmen, um mehr über die Fauna und Flora Brandenburgs zu erfahren.

Der gesellige und teambildende Abend auf der Kegelbahn durfte nicht fehlen. Die Verpflegung war wie immer ein Genuss und wir zehren noch lange davon.

(STRO)

Vielschichtiges Input für die ZT 15-1

Viele neue Erkenntnisse sammelten die Schüler der ZT 15-1 am 23.5. und 14.06.2018 bei den parktischen Unterweisungen zu Keramik- und Kompositverblendungen. Die symphatischen Referenten Frau Thiele (SHOFU Dental GmbH) und Herr Hannemann (Argen Dental GmbH) zeigten unseren Azubis einen fachgerechten Umgang mit den Werkstoffen und gaben Tipps & Tricks für deren Ver- und Bearbeitung. Die beiden gehaltvollen Tage in locker-amüsanter Atmosphäre wurden,  durch viele kleine Highlights zu excellent umgesetzten handlungsorientierten Berufschultagen.

Besten Dank an die Firmen für die Unterstützung und herzlichen Dank an Frau Thiele und Herrn Hannemann für die Durchführung.

(Bilder und Text: Strohwig, Juni 2018)

Bei der ZT 16-1 hieß es kürzlich…einmal schleudern bitte!

Eine Klasse, drei Tage, eine Mission: Beim Pkw-Grundseminar „Defensives Fahren“ gingen  neun Schülerinnen – gemeinsam mit Herrn Boockmann (Klassenlehrer) - an die Grenzen, die eigenen psychischen und die physischen des Autos. Nach eineinhalb Tagen Theorie, die von Herrn Henning Sirske doziert wurden, ging es am zweiten Tag mit mehreren Fahrtrainern in unsere Hauptstadt, inmitten des „Großstadt-Getümmels“. Die proaktive Rückmeldung des jeweiligen Fahrtrainers erfolgte innerhalb der vorab gebildeten Gruppen am Steuer des gestellten PKWs - das klingt furchtbar öde. Zudem weckte es lästige Erinnerungen an die Führerscheinzeit. Aber das Gegenteil war der Fall.

Haben wir nicht alle mal von unseren Mitfahrern gehört: „Rücken gerade!“ „Beide Hände ans Steuer!“ Geholfen hat es nichts…!

Bis dato fand ich es toll, mich in meinen Fahrersitz zu lümmeln - Rückenlehne in Halbschlafposition, rechte Hand am Schaltknüppel. Bei gutem Wetter hängt außerdem der linke Ellenbogen gerne mal aus dem Fenster. Doch klar, oder?

Doch auf dem Heimweg vom Gelände der Berufsgenossenschaft in Linowsee (nur drei Kilometer von Rheinsberg entfernt, wo einst der Schriftsteller Kurt Tucholsky verweilte) war meine Sitzposition aufrecht, beide Hände brav am Steuer, mobiles Navigationsgerät an der Seite der Frontscheibe, Gepäck ordnungsgemäß gesichert – ist doch selbstverständlich!

Mit Tempo durch den Hütchen-Parcours…

Am letzten Tag hieß es: „Einmal schleudern bitte!“. Die Schülerinnen der ZT 16-1 und ich durften mit dem eigenen PKW an unsere „Grenzen“ gehen.

Angeleitet von Herrn Sirske verbrachten wir den letzten Tag auf dem benachbarten Fahrübungsplatz. Dieses brachte weitere Einsichten, vor allem im eigenen Fahrverhalten in Grenzsituation wie bei Ausweichmanövern und extremen Bremssituationen. Plötzliche Wasser-Fontänen und Hütchen waren auszuweichen. Ebenfalls wurden verschiedene Bremstests auf gerade Strecke und in Kurven durchgeführt.

Am letzten Abend traf man sich zum Kegeln, denn es wurde in der wunderschönen Unterkunft, unmittelbar am See gelegen, eine ganze Reihe von Freizeitmöglichkeiten geboten. Vom Sauna- und Wellnessbereich bis zum Beachvolleyball und einem Bootsverleih gab es viele Gelegenheiten zur aktiven und passiven Entspannung.

Insgesamt war es eine tolle Zeit, die sicherlich für uns alle nachhaltig gewesen ist. Wir sind alle „heil“ geblieben. In diesem Sinne gute Fahrt!

 Bilder & Text: Boockmann (März 2018)

Azubi-Kongress 2014

Elf Azubis, vom 2. bis 4. Lehrjahr, nahmen den weiten Weg nach Frankfurt am Main auf sich. In einem Gemeinschaftsbus, mit den Berliner Berufsschülern ging die Fahrt vom Bahnhof Zoo - Berlin, um 02.30 Uhr am 14.11.2014 los.

600 Azubis aus Deutschland und der Schweiz füllten den riesigen Kinosaal.  Rund um das Thema "Digitale Welten", hörten wir uns 5 sehr wissenswerte und interessante Vorträge an. 

Neben vielen Darstellungen und Videos, begeisterte uns der Vortrag "Additive Auswachstechnik", von ZTM. Jochen Peters sehr. Er erklärte ausführlich die natürliche Ästhetik und Funktion der Zähne. Anhand von Skizzen am Modell ging er auf die einzelnen Kontakte ein und kreierte, als krönenden Abschluss, eine Kaufläche aus Keramik auf 16.

Vor Beginn der Veranstaltung und während der Mittagspause, konnten wir uns an den Ständen verschiedener Dentalfirmen über Neuerungen informieren und an kleinen Wettbewerben teilnehmen.

Mit vielen kleinen Geschenken und neuen Erkenntnissen sind wir gegen 24.00 Uhr müde wieder in Berlin angekommen.

Insgesamt hat uns allen der Azubikongress sehr gefallen und wir werden wieder hinfahren. (Franziska & co., ZT 13-1)