Die ZT 08-2 und die Stahlherstellung (14.03.2011)
Frei nacherzählt nach den Gebrüdern Münn
Es war einmal eine kleine Zahntechnikerklasse aus Potsdam, die sich auf die Suche nach dem Herstellungsweg des Stahls machte. Zusammen mit ihrer Zahnfee Frau Strohwig machten sich also die sechs kleinen Mädels und die 4 kleinen Buben auf den Weg ins sagenumwobene Eisenhüttenstadt, denn dort, so erzählte man sich, weiß man um das Geheimnis der Stahlherstellung.
Dort angekommen wurden zuallererst die Blasen geleert, bevor man sich in das Stahlwerk begab. Nach einer Einführung mit allgemeinen und geschichtlichen Informationen durch ihre Führer Herr Tantarn und Herr Baldszus stiegen sie auf ihre stählernen Rösser und begaben sich in den Zauberwald der AcerlorMittal GmbH Eisenhüttenstadt. In Ritterrüstung und mit Sehhilfen ausgestattet näherten sie sich dem feuerspeienden und furchteinflößenden Hochofen. Dort beobachteten sie, wie die Alchemisten in ihren blauen Anzügen das Erz zum Schmelzen brachten. Auf gefährlichen Pfaden kämpften sie sich zum nächsten Zauberort dem Konverter. Dort gossen die Zauberer, Alchemisten und Schmiede mächtige und leuchtende Brammen, die bis zur Weiterbearbeitung gelagert wurden. Dann begab man sich an den Rand des Zauberwaldes, um sich in einem Wirtshaus an Gebratenem und Gesottenem zu laben. Wieder gestärkt wandelten sie auf dem gefährlichen Pfad zum Warmwalzwerk, um dort die hohe Kunst des Stahlwalzens zu beobachten. Doch wurden sie dort ganz schnell wieder vertrieben und so beschloss man erst das Kaltwalzwerk zu begutachten. Dort wurde nicht nur gewalzt, sondern auch verzinkt und auf Wunsch die Oberfläche eingefärbt. Anschließend entschloss man sich, sich erneut dem Warmwalzwerk zu nähern und einen erneuten Versuch zu unternehmen das Selbige zu erobern. Noch leuchtend wurden die zauberhaften Brammen gewalzt und anschließend gekühlt und aufgerollt. Plötzlich tauchte vor ihnen ein riesiger Arm auf, der die Rollen beschriftete. Dann entledigte man sich der Rüstung und machte sich auf den Heimweg in die verschiedenen Königreiche in allen Himmelsrichtungen. Und wenn sie nicht ausgelernt haben, dann erwarten uns noch einige Exkursionsgeschichten.
Verkehrssicherheitskurs 2011
(Bilder: ZT 09-1, Text: ZT 08-1)
Als wir das Hotel betraten, rochen wir schon den Braten. Fünf Mahlzeiten am Tag, sie schmeckten uns sehr und die Kilos wurden immer mehr.
Haben unsere Schlüssel erhalten und uns m Zimmer entfalten.
Dann gings schon los mit der Theorie, doch der Dozent dachte sich: "Das schaffen die nie." Die Kaffepause stand an erster Stelle, drum machte der Dozent um die Theorie keine große Welle.
Punktekonto, Rasen, Wildunfälle, die Vielzahl war groß, deswegen legten wir mit dem defensiven Fahren los.
Ohne ABS auf der regennassen Fahrbahn, kam es bei einigen zum 180° Schleuderwahn. Die plötzlich auftretende Wasserfontäne, verursachte bei vielen eine Schreisirene.
die Rückfahrt war nach diesen Tagen entspannt, weil man nun die Gefahr schon von Weitem erkannt.
Die Sicherheit fährt bei uns jetzt immer mit, denn die Bildungstätte LINOWSEE, ist der Hit.
Das Fahrsicherheitstraining sollte jeder machen, denn es gibt immer viel zu lachen.
Italienische Azubis in Potsdam
In der Zeit vom 3.11. - 23.11.2010 waren, im Rahmen des europäischen Austauschprogramms "Leonardo da Vinci", neben Sozialassistenten und Erziehern auch 4 Auszubildende der Zahntechnik zu einem Praktikum in Potsdam.
Während dieser Zeit besuchten die Praktikantinnen das Oberstufenzentrum "Johanna Just", nahmen an einem Sprachkurs teil, besichtigten Sehenswürdigkeiten und vieles andere mehr. Inhaltlicher Schwerpunkt dieses Aufenthaltes aber war das Kennenlernen der Arbeitswelt in Deutschland.
Für die Realisierung dieses Vorhabens haben sich
ZTM Frau Lüscher - Dentallabor Lüscher
Frau Gretzmacher - Potsdamer Dentallabor GmbH
ZTM Herr Herberg - Zahntechnik Potsdam GmbH
ZTM Herr Klein - Zahntechnik Klein
bereiterklärt die italienischen Auszubildenden der Zahntechnik in den Tagesablauf ihres Dentallabors mit einzugliedern.
Da nicht alle italienischen Azubis deutsch bzw. englisch sprechen konnten, hat sich dieses Vorhaben in der Praxis etwas schwierig gestaltet. So wurde die Kommunikation mit Hilfe von Händen, moderner Technik (Handy mit Übersetzungsprogramm) bzw. Fachsprache geführt.
Zu berücksichtigen war auch, dass die Ausbildungsform in Italien mit der in Deutschland nicht vergleichbar ist. Die Auszubildenden werden dort vorrangig in der Theorie ausgebildet. Deshalb stellten die Praktikantinnen in den Laboren, von einigen Ausnahmen abgesehen, in erster Linie Phantomarbeiten her.
In der Auswertung dieses Projektes lobten die italienischen Schüler die Atmosphäre in ihren Praktikumslaboren. Sie fühlten sich dort sehr gut betreut, haben viel über neue Werkstoffe, Geräte und Technologien in der praktischen Anwendung gelernt.
Als interessant und informativ wurde diese Zeit von den beteiligten Laboren bezeichnet. Drei der Labore könnten sich vorstellen auch ein weiters mal einen ausländischen Auszubildenden in Ihrem Labor aufzunehmen.
Wir möchten uns bei Frau Lüscher, Frau Gretzmacher, Herrn Herberg und Herrn Klein für ihre großzügige Unterstützung ganz herzlich bedanken.
Elke Fründt
Fachkonferenzleiterin
Zahntechnik
ZT's auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt 2010
ZT08-2: Weihnachtsmarktbesuch oder auch
Festigung der sozialen Kompetenzen
Nachdem wir eigentlich ja schon zwei Tage eher auf den Weihnachtsmarkt wollten, was die Vertretungsstunden mal wieder verhinderten, stiegen wir am Donnerstag in die Autos und fuhren zum Holländischen Viertel. Dort angekommen mussten wir uns zusammenreißen, um nicht gleich die Fressbuden zu plündern. So schlenderten wir, manche mehr, manche weniger hungrig oder auch ... na sagen wir mal "durstig" über den Weihnachtsmarkt. Als es dann auch noch zu schneien begann, wurde uns fröstelig kalt. Nur gut gab es überall Glühwein, an dessen Tasse sich einige die Hände und auch den Bauch:-) wärmen konnten. Mühselig zwangen wir uns noch ein Lächeln für ein "fast Klassenfoto", wie immer fehlte natürlich einer, der hier nicht namentlich genannt wird, ab und schlenderten dann zurück zu den Autos, nach deren Heizung wir uns schon sehnten.
Abwechslungsreicher Fachunterricht
Auf den folgenden Bildern sieht man uns, Auszubildende der Klassen ZT 09-1 und ZT 09-2, wie wir unsere Gruppenarbeiten zu Themen des Lernfeldes 4 vorstellen.
In unseren Projektarbeiten beschäftigten wir uns mit folgenden Themen:
- Karies
- Parodontopathien
- Erkrankungen der Mundschleimhaut, Kiefer- und Zahnanomalien
- Prophylaxe.
Jede Gruppe engagierte sich mit viel Enthusiasmus für ihr Thema und versuchte es, mit Unterstützung verschiedener Medien, allen Mitschülern nahe zu bringen. Wir haben unsere Vorträge mit Beamer, Experimenten, umfangreichen Handouts, vielen Bildern und selbstgedrehten Videos interessant gestaltet.
Das hat uns allen viel Spaß bereitet, wir haben viel dazu gelernt und sind zu der Erkenntnis gekommen:
Keiner hat ein perfektes Gebiss, die Zahnpflege und der regelmäßige Besuch beim ZA sind sehr wichtig!
Diese Gruppenarbeit war eine willkommene Abwechslung, nach einem harten 1. Lehrjahr voller anatomischer / lateinischer Fachbegriffe und vielen Arbeiten, im Fachunterricht von Frau Krause.
Es ist sehr schön solche Projekte durchzuführen, denn sie lockern den Unterricht auf und stärken den Klassenzusammenhalt.
Viel Spaß beim Anschauen unseres schönen Projektes!
Gesundheitstag 2010 - Projekte im Fachbereich Zahntechnik
Die Auszubildenden der ZT08-1 statteten für den Gesundheitstag 3 Projekte zum Beruf "ZahntechnikerIn" aus.
Nach einleitenden Worten und einer Arbeitsschutzbelehrung für das zahntechnische Schulungslabor, konnten die Projekte "Einstellungstest", "Gipsverarbeitung" und "Quiz der Zahntechnik" starten.
Nicht nur die bunte Gipsvielfalt und die verschiedenen Silikonformen zum Ausgießen waren sehr begehrt. So wurde auch ein vermehrtes Interesse an künstlerischem Drahtbiegen geweckt. Wer das fachspezifische Quiz erfolgreich überstanden hat, wurde sogar mit kleinen Preisen belohnt. Alles in Allem war es ein gelungener Tag.
Englisch: Projektarbeit der ZT07-1/2
Es begann mit einer scheinbar simplen Aufgabenstellung für Gruppenarbeit im Englischunterricht bei Frau Freund: dabei ging es um essenzielles Vokabeltraining über Geräte, Materialien und Instrumente im zahntechnischen Bereich. Die große Anforderung bzw. Schwierigkeit bestand darin, sich mit dem Themenkomplex sowohl umfangreich als auch kreativ auseinanderzusetzen und dabei Kriterien wie z.B. das Erbringen genügend fremdsprachlicher Leistungen einzuhalten. Die genauere Umsetzung und der Aufbau waren den jeweiligen Schülern völlig freigestellt, was großen Anklang fand. Im Laufe der Ideensichtung und Planung entstanden reges Treiben und geschäftiges Gemurmel. Nach etlichen Unterrichts - und auch außerschulischen Stunden des emsigen Arbeitens entstanden farbenfrohe, vielseitige und spannende Werke, die viel Lust und Freude beim Lernen vermitteln.
(Berit Ermler ZT 07/2)
Verkehrssicherheitskurs der ZT08-2
Vom 17.02.-19.02.2010 bestritten die Schüler der ZT08-2 in der berufsgenossenschaftlichen Schulungsstätte Linowsee e.V. ein 3-tägiges Fahrsicherheitstraining zum Thema:
D ort angekommen, warteten wir auf die erste Mahlzeit -
E ine von fünf am Tag.
F ast gemästet ließen wir die ersten Lehrunterweisungen über uns ergehen. Nach einem ausgiebigen Abendmahl, bezogen wir ein
E xquisites, barrierefreies Hotel in Rheinsberg.
N ach der nächtlichen "Erholung" und einem erlesenen Frühstück erwartete uns in der
S chulungsstätte ein weiteres Seminar.
I n Gruppen aufgeteilt setzten wir mit unseren
V ollgepackten Lunchpaketen und gestellten Mietwagen die Theorie in die Praxis um.
E rschöpft konnten wir uns beim Abendbrot stärken und anschließend uns bei einer gemeinschaftlichen Kegelrunde, einem Billiardturnier bzw. einem
S aunagang entspannen.
F reitagvormittag wurden wir auf dem Übungsplatz auf die Probe gestellt.
A usweichmanöver, Slalomfahrten und Schlagbremsungen, machten einigen Teilnehmern zu schaffen.
H eidewitzka: eine 360°-Drehung war auch dabei und von
R otwild und ABS war keine Spur.
E iskalt geduscht, schweiß gebadet und unversehrt traten wir gegen 16 Uhr die Heimreise an.
N un sind wir nicht nur versierte Zahntechniker, sonder auch defensive Autofahrer.
Die ZT07-2 beim Modellgusskurs der Firma BEGO
In stundenlanger Bahnfahrt am 03.01.2010 kamen wir an Orten wie "Kirchmöser, Vissel Hövede, Tanger Hütte und Munster an der Örtze" vorbei, um schließlich und endlich gegen 19:30 Uhr am Bremer Hauptbahnhof einzutrudeln.
Zuerst waren wir leicht irritiert von etwa dem gleichen matschverschneiten Verkehrsgetummel, was uns entgegen grinste. Alle liefen wie die Gänse in Reih und Glied hinter unserer Klassenlehrerin, Fr. Strohwig, her, um einen Busanschluss zu unserer Herberge zu bekommen. Nach einer gefühlten Stunde (in Wirklichkeit aber nur 30 Min.) mit tonnenschweren Koffern erreichten wir unser Nachtlager, die "Seemannsmission". Schlüssel wurden überreicht, Zimmergruppen gebildet und die Koffer und Taschen kurzerhand ausgepackt. Alle waren ziemlich erschöpft, aber der Hunger trieb uns zum Chinesen um die Ecke, wo wir uns erst mal mit Frühlingsrollen, Nudeln, Reis und sonderbar schmeckenden Maronen versorgten. Der Montag versprach mehr als spannend zu werden. Würden wir alle rechtzeitig aus den Federn kommen, es schaffen in Ruhe zu frühstücken und pünktlich zum Modellgusskurs aufs BEGO-Gelände zu kommen? Spätestens 7 Uhr klingelte der Wecker, gegen 7:30 Uhr war das Frühstück bereit zum Einnehmen, und um 8 Uhr sprinteten wir meist zur Bahn oder dem Bus, was bei den Wetterverhältnissen (Glätte und Schnee beherrschten die Straßen) kein allzu leichtes Unterfangen darstellte. Angekommen auf dem BEGO-Gelände, liefen wir erst mal in die entgegengesetzte Richtung, da das Erinnerungsvermögen einer Lehrkraft manchmal doch etwas trügerisch ist. Nach der Einweisung und kurzer Vorstellung der jeweiligen Parteien erfolgten die Modellausgabe und erste Arbeitsschritte. Zum Mittag bot die hauseigene Kantine ein großes Angebot an Salatvariationen bis zu den Menüs und dem Dessert. Gut gesättigt ging es somit wieder frisch ans Werk (der Wachsmodellation für den zu entstehenden Modellguss). Unsere Kursleiter, Fr. Geida-Kopsch und Hr. Kröger, standen allen mit Rat und Tat zur Seite, obwohl die Gruppe von 16 Leuten, auch auf sich allein gestellt, am Arbeitsplatz ein sehr professionelles Wesen an den Tag legte (wobei gut die Hälfte mit diesem Stoffgebiet noch keine großen Erfahrungen gesammelt hatte). Den arbeitsreichen Stunden des Modellgusskurses der ZT 07/2 folgten dafür aber auch Abende, die mit Spaß, Spielen und Kocheinlagen gefüllt waren. Am letzten Tag ergab sich auf dem BEGO-Gelände noch eine kleine Führung durch die Produktionsreihen, Meisterschulungslabore sowie Seminar- und Museumsräume. Den krönenden Abschluss dieses Mittwochs bildete ein Gruppenfoto und die Fertigstellung eines Oberkiefer-Modellgusses, gepaart mit einem abendlichen Bowlingspiel und trautem Miteinander der Klasse.
Alles in allem war dies eine erfolgreiche und schöne Kursfahrt, die im Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie der Stärkung des Gruppengefüges in nichts nachstand und somit als absolut gelungen und für jeden zahntechnischen Azubi als empfehlenswert angesehen werden kann.
Auf dass noch viele dieser einzigartigen Momente und Möglichkeiten folgen werden!
Geschrieben von: Berit Ermler (ZT07/2)
Individualisierung von Konfektionszähnen
Auch in diesem Jahr ist es uns wieder gelungen Herrn Reske von der Firma Vita für einen Kurs zu gewinnen.
Hier einige Impressionen aus den Klassen ZT 07/1 und ZT07/2 bei der Individualisierung von Konfektionszähnen.
Alle waren mit Eifer und Spaß bei der Sache.
Herzlichen Dank der Firma Vita die uns ermöglichte, diesen Kurs durchführen zu können.
Die ZT07-2 im Kletterwald
Kreativer Fachunterricht in der ZT 08-1
Im Rahmen des TZH Unterrichtes motivierte Frau Krause die Schülerinnen und Schüler der ZT 08-1 zu kreativen Projektaufgaben, um den theoretischen Unterricht aufzulockern. So eragben sich Expertengruppen zu den Themen: Karies, Parodontopathien, Zahnanomalien und Mundschleimhauterkrankungen sowie Prophylaxe & Mundhygiene.
Horch, horch! Es tut sich etwas in der Zahnstraße von Maria. Der Zahn 24, auch Prämo genannt, wohnt im Biotop der Mundhöhle zwischen 23 und 25. Maria ist den Süßigkeiten verfallen. Darunter muss Prämo fürchterlich leiden. Auf das Zähneputzen verzichtet Maria natürlich gerne. Sie hat immer einen kleinen Süßigkeitenvorrat im Mund. Als sie sich endlich einmal zum Zahnarzt begibt, ist es schon viel zu spät. Prämo ist von Karies befallen, welche ihm das Leben schwer macht. Doch Dr. Friedrich hat es geschafft, ihn durch eine schmerzhafte Prozedur von der Karies zu befreien.
Neben dem Kariesspezialistenteam um Dr. Friedrich besuchte auch Dr. Susanne, mit dem Behandlungsschwerpunkt Parodontopathien, die ZT 08-1. Sie behandelte ihre Patienten direkt vor Ort.
Die Expertengruppe der Mundschleimhauterkrankungen & Zahnanomalien schockte mit den schlimmsten Krankheitsformen.
Um Erkrankungen des orofazialen Systems vorzubeugen, muss intensive Mundhygiene betrieben werden. Das Prophylaxeteam um Zahnputzkönigin Antje lehrte den richtigen Umgang mit Zahnbürste, -pasta und Zahnseide.





















































































































































